Nachnutzung des ehemaligen Redaktionsgebäudes der taz
Zukunftsstudie für ein queeres Leuchtturmprojekt
Der Verein in Gründung E2H – Queeres Kulturhaus in Berlin plante, ein queeres Leuchtturmprojekt in Berlin unter dem Arbeitstitel „Elberskirchen-Hirschfeld-Haus“ zu entwickeln. Die Wahl des Standorts im historischen Redaktionsgebäude der „taz“ (die tageszeitung) in der Kreuzberger Rudi-Dutschke-Straße war das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2016. Mit Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin wurde eine Zukunftsstudie durch die Arbeitsgemeinschaft aus der L.I.S.T. GmbH und Anne Lampen Architekten BDA erstellt. Die Zukunftsstudie übersetzte die Visionen des Vereins in ein Raumkonzept im ikonischen Rudi-Dutschke-Haus. Archive, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Ausstellungs-, Kunst- und Kulturangebote, Seminar- und Veranstaltungs- und Filmvorführräume sollten unter einem Dach ein neues Domizil finden.
Besonderheiten Projekt:
- Queeres Kulturhaus mit internationaler Strahlkraft
- Umnutzung einer Architekturikone
- Denkmalgeschützter Altbau mit postmodernem Erweiterungsbau
- Zusammenarbeit mit Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
- Nutzer*innengetragenes Raum- und Betreiberkonzept
Trotz großer Fortschritte bei der Projektentwicklung und einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus entschied der Verein, das Projekt nicht weiterzuverfolgen
Schwerpunkte Leistungen:
- Erarbeitung von Zielkatalogen und Bedarfsprogrammen
- Koordination von Stakeholder*innen
- Durchführung und Moderation von Workshops
- Erarbeitung von Trägermodell/ Betreiberkonzept
- ARGE mit Architekturbüro
- Übernahme von Kommunikation und Schnittstellenfunktionen
- Konsensfindung und Konfliktlösung durch Moderationsverfahren
- Handlungsempfehlungen, Meilensteinplanung und Maßnahmenkataloge
- Aufstellen von Wirtschaftlichkeitsberechnungen
- Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit



