Haus-der-Statistik 1

Steuerung Modellprojekt: Haus der Statistik

Steuerung und Betreuung des „integrierten Werkstattverfahrens“ zur kooperativen Entwicklung des Areals am Haus der Statistik

Von 2018-2020 verantworteten wir die Organisation und Steuerung des Gesamtprozesses zur gemeinwohlorientierten Entwicklung des Haus der Statistik am Alexanderplatz. Ziel war es, in einem modellhaften Kooperations- und Beteiligungsprozess gemeinsam mit fünf öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Partner*innen ein integriertes städtebauliches Konzept als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren zu erarbeiten. Der Schwerpunkt lag auf der Koordination der Kooperationspartner*innen, der Verzahnung von Werkstattverfahren und Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Moderation eines ergebnisoffenen Dialogs mit der Stadtgesellschaft.

Besonderheiten Projekt:

  • Dreistufiges Beteiligungsmodell: Die L.I.S.T. konnte die Ebenen Mitwirkung, Quartiersentwicklung und Steuerung systematisch miteinander verzahnen und unterschiedliche Interessen in einen kollaborativen Planungsprozess zusammenführen.
  • Integriertes Werkstattverfahren: Ein strukturierter, zugleich ergebnisoffener Werkstattprozess hat die gemeinsame Entwicklung des städtebaulichen Konzepts ermöglicht.
  • Kooperative Prozesssteuerung der Koop5: Fünf institutionell sehr unterschiedliche Partner*innen haben das Areal ohne vorab festgelegte Flächenaufteilung gemeinsam und in geteilter Verantwortung entwickelt.
  • Breite, transparente Mitwirkung der Stadtgesellschaft: Öffentliche Veranstaltungen, Werkstätten und Planungslabore haben zivilgesellschaftliche Perspektiven kontinuierlich in den Planungsprozess eingebunden.
  • Synergieorientierte Nutzungskonzeption: Statt Nutzungen frühzeitig festzuschreiben, hat der Prozess gezielt gemeinschaftliche, flexible Nutzungen sowie innovative Organisations- und Trägermodelle untersucht.

Schwerpunkte Leistungen:

  • Bau-/ Stadtentwicklung
  • Moderation und Konfliktbearbeitung
  • Öffentlichkeitskommunikation
  • Stakeholder-Beteiligung
  • Gesamtsteuerung und Organisation des kooperativen Entwicklungsprozesses
  • Konzeption und Betreuung des kollaborativen integrierten Werkstattverfahren
  • Koordination der Kooperationspartner*innen („Koop5“) Konzeption,
  • Durchführung und Dokumentation öffentlicher und teilöffentlicher Beteiligungsformate Verzahnung von Werkstattverfahren, Quartiersentwicklung und Steuerungsebene Moderation des Dialogs zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung und Projektpartner]

„Das Verfahren setzte neue Maßstäbe in der Planungskultur: Statt abgeschlossener Expert:innendiskussionen standen hier offene Prozesse, vielfältige Beteiligung und kontinuierlicher Austausch im Mittelpunkt. Planer:innen, Anwohner:innen, Prozesssteuernde und Interessierte diskutierten gemeinsam, entwickelten Ideen weiter und gestalteten die Zukunft des Quartiers mit.“ Haus der Statistik Webseite

Auftraggeber*in:
Koop5 vertreten durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH
Ort:
Berlin - Mitte
Projektlaufzeit:
09/2018 - 03/2020
Projektteam:
Christian Luchmannl (Projektleitung) Susanne Walz (Moderation) Christoph T. Herrmann (stellv.Projektleitung) Hanna Buntz
Projektbeteiligte:
Koop5: BIM, Bezirksamt Mitte, Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM), Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenSW), ZusammenKUNFT Berlin eG (ZKB eG)
Projektwebsite/n:
Tools und Methoden:

Koordinierte TAG-Runden
Integriertes Werkstattverfahren
Öffentliche Veranstaltungen
Teilöffentliche Werkstätten
Planungslabore
Dialog- und Austauschformate mit der Stadtgesellschaft
Dokumentationsformate